ABS goes USA

Forschung über dem großen Teich: ABS reiste in die USA

Ende Juli begannen nicht nur die Sommerferien – für vier Schülerinnen und Schüler der Augusta-Bender-Schule Mosbach bedeutete es der Start in ein großes Abenteuer. Gemeinsam mit ihren Lehrkräften Ursula Smidt, Tim Freudenreich und Florian Lorenz reisten sie nach Philadelphia in den USA und haben dort zwei Wochen lang an einem Mentoring-Programm des Centers for Forensic Science Research & Education (CFSRE) des Unternehmens NMS Labs teilgenommen.
Über seine Stiftung bietet das NMS Labor für Lehrkräfte und Schüler Praktika in analytischer, forensischer Chemie in den USA an. Das Ziel der Stiftung liegt darin, im MINT-Bereich die Akzeptanz von Wissenschaft und die Integrität der analytischen forensischen Chemie an Universitäten und Schulen zu fördern. Dieses Programm und das hochmoderne Labor konnten die Schülerinnen und Schüler kennenlernen und dabei ihre Kenntnisse in forensischer Chemie erweitern, indem sie moderne Methoden zur Untersuchung von Proben erlernten, um Proben auf deren Gehalt an toxischen oder halluzinogenen Substanzen zu untersuchen.
Neben dem wissenschaftlich-fachlichen Arbeiten blieb ihnen noch genug Zeit, die Stadt kennenzulernen und in die amerikanische Kultur und Geschichte einzutauchen, wie beim Besuch des Museums of American Revolution. Die Wohnsituation in einem klassischen College House zeigte den jungen Menschen erste Einblicke in den Uni-Alltag, der bald für den einen oder anderen beginnt. Die Schülerinnen und Schüler erkennen den Wert dieser Erfahrung: „Die Möglichkeit, an drei Wochenenden New York, Washington und Philadelphia zu besichtigen, war neben den Labor-Erfahrungen einfach überragend und wird für uns unvergessen bleiben.“
Finanziell gefördert wird der Aufenthalt im Rahmen des Erasmusprojekts von der EU und kann so den jungen Menschen neben einer herausragend naturwissenschaftlichen Ausbildung auch die Möglichkeit geben, internationale Erfahrungen und interkulturelle Kompetenzen zu sammeln. „Lehrern und Schülern unseres Lebens- und Humanwissenschaftlichen Gymnasiums einen Einblick in die reale Welt der Analytik und der Forensik ermöglichen zu können, ist eine großartige Bereicherung für den naturwissenschaftlichen Unterricht“, erklärt Ursula Smidt, Erasmuskoordinatorin der ABS.
Dieser Aufenthalt verkörpert das Leitbild der Schule – Schule leben, Lernen gestalten, Vernetzung pflegen – schlechthin. Die Schülerinnen und Schüler sammeln Erfahrungen für ihre Zukunft, sehen Möglichkeiten des beruflichen Weges und lernen das Leben in einem anderen Land kennen. „Unsere Schule ist als MINT-freundliche Schule ausgezeichnet. Die Arbeit in einem hochmodernen Labor und die Teilnahme an dem Mentoring-Programm sowie die Möglichkeit die amerikanische Kultur und Lebensweise vor Ort kennen zu lernen, eröffnet unserer Schule und besonders unseren Abiturienten großartige neue Perspektiven in die Arbeitswelt,“ betont Schulleiter Michael Kunzmann. Mit solch einer einmaligen Erfahrung kann die schulische Laufbahn abgeschlossen und der nächste Lebensabschnitt begonnen werden.

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Icon eines angebissenen Keks