ABS goes Spain - Day 2

Saludos desde España!

Eine Woche lang ist unsere Jahrgangsstufe 1 des Ernährungswissenschaftlichen und Biotechnologischen Gymnasiums im Rahmen von Erasmus+ in Spanien, um in zwei Gruppen auf Teneriffa und Ibiza die Partnerschule der ABS zu besuchen und am dortigen Schulunterricht teilzunehmen. Nach der ersten erfolgreich und spannenden Woche im Februar, als die spanische Gruppe in Mosbach war, hatten sich die ABS-ler wochenlang auf die Woche in Spanien gefreut und vorbereitet. In unserem Blog berichten sie von Teneriffa und Ibiza.

Unser Tag auf Teneriffa: Schulbesuch und schwarzer Strand!

Teneriffa – Heute war ein richtig erlebnisreicher Tag! Schon früh am Morgen ging es los: Um 7 Uhr haben wir gefrühstückt, bevor wir uns um 8 Uhr auf den Weg zur Bushaltestelle gemacht haben. Nach etwa einer Stunde Fahrt sind wir in der Schule in Tegueste angekommen.
Dort wurden wir total freundlich empfangen. Am Anfang haben wir uns direkt mit den spanischen Schülern ausgetauscht. Dafür wurden kleine Gruppen gebildet – jeweils zwei von uns mit zwei spanischen Schülern. So konnte man sich viel besser kennenlernen und direkt ins Gespräch kommen.
Anschließend haben wir eine Führung durch die Schule bekommen - und die war wirklich beeindruckend! Uns wurden die Klassenzimmer, die Bibliothek und sogar ein Biologielabor gezeigt. Besonders war ein Raum mit einem 3D-Drucker im Informatikbereich. Die Schule ist allgemein viel größer als unsere und einfach wunderschön gestaltet. Vor allem der Innenhof mit vielen Sitzmöglichkeiten ist ein echtes Highlight. Man merkt richtig, dass sich die Schüler dort wohlfühlen.

Nach der Führung haben wir mehr über das gemeinsame Projekt erfahren. Es geht um das Thema Abwasser, was hier besonders wichtig ist, weil es auf der Insel Probleme mit Frischwasser gibt. Das war echt spannend, weil es ein richtig reales Problem ist. Zum Abschluss unseres Schulbesuchs haben wir noch zusammen zu Mittag gegessen und einfach geredet – das war eine richtig entspannte Atmosphäre.
Danach ging es weiter mit einer Stadtführung. Dabei haben wir viel über die Geschichte und Kultur der Stadt gelernt. Besonders interessant war, dass viele Pflanzen ursprünglich dort gar nicht heimisch waren, sondern irgendwann eingeführt wurden. Früher wurden sie vor allem angebaut, um Tiere zu füttern – und tatsächlich gab es früher etwa 6000 Kühe auf der Insel, heute sind es nur noch ungefähr 20.

Wir sind durch die Altstadt gelaufen und haben auch eine Kirche besichtigt. Gleichzeitig war gerade ein Fest in der Stadt, weshalb überall Fahrgeschäfte aufgebaut waren. Die Stimmung war richtig schön und lebendig.
Ein echtes Highlight kam dann am Abend: Wir sind mit dem Taxi zu einem schwarzen Strand gefahren, der aus Vulkanresten besteht. Auf dem Weg dorthin haben wir unsere Spanischkünste dank des Taxifahrers erweitern können. Gemeinsam haben wir getrocknete Kokosstücke auf einem Felsen gegessen. Das sah einfach unglaublich aus und war etwas ganz anderes als „normale“ Strände.
Gegen 19:30 Uhr waren wir dann wieder im Hotel. Ein langer Tag – aber definitiv einer der besten bisher!

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Icon eines angebissenen Keks