Erasmus Projekt My digital pharmacy

Erasmus Woche Tag 4

Hola a nuestros amigos! Diese Woche steht ganz im Zeichen unserer spanischen Gäste, die eine Woche an der Augusta-Bender-Schule verbringen, um gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 1 des Biotechnologischen und Ernährungswissenschaftlichen Gymnasiums das Erasmus Projekt "My digital pharmacy" durchzuführen. Was die jungen Menschen mit den Lehrkräften Ulla Smidt, Lena Minde und Tim Freundenreich erarbeiten und erleben, das erzählen sie uns in ihrem Blog - and that's a wrap for the week!

Produktvorstellung am letzten Tag mit der Partnerschule aus Teneriffa

Am heutigen Tag haben wir ein letztes Mal mit unserer Partnerschule aus Teneriffa an den Projekten der Woche gearbeitet. Zunächst begannen wir damit, unsere Produktdaten sowie die Bilder an die Gruppe zu schicken, die für die Erstellung der Webseite verantwortlich war, und stellten sicher, dass alle Dateien vollständig und korrekt angekommen sind. Daraufhin fingen wir an, an unsere PowerPoint-Präsentation zu arbeiten.

Gemeinsam formulierten wir die Texte für die Produktvorstellung und verteilten diese anschließend an die jeweiligen Gruppenmitglieder, damit jeder seinen Teil vorbereiten konnte.

Als kurze Pause zum Durchatmen und Energietanken gab es Wasser und Apfelschorle sowie kleine Snacks wie belegte Brötchen und Butterbrezeln. Nach dem Essen übten wir unsere Präsentation noch einmal intensiv, um textsicher zu werden und einen flüssigen Ablauf zu gewährleisten.
Kurz vor 12 Uhr begaben wir uns in die Aula, um uns intensiv mit den Projekten der anderen Gruppen und deren Präsentationen auseinander zu setzen.
Als erstes stellte die Gruppe, die zwei Tage in der MPDV war, ihre Webseite vor. Dabei erzählten sie uns von ihren Tagesabläufen und davon, wie groß die Unterstützung der MPDV war.

Sie erklärten, wie sie einen Online-Shop für unsere Apotheken erstellten und zeigten uns die Hintergründe ihrer Arbeit, unter anderem den Code, der hinter der Webseite verborgen war. Es faszinierte uns zu sehen, wie viel Arbeit hinter einem doch so kleinen Teil einer Webseite steckte.

Nach der Vorstellung der Website waren die Gruppen von Frau Smidt an der Reihe, ihre digitalen Apotheken zu präsentieren. Die Präsentationen der einzelnen Apotheken waren von der Struktur ähnlich aufgebaut: Neben dem Produkt selbst wurde diesem noch einen Namen und einen Preis gegeben. Die für die Produkte relevanten Inhalts- und auch Wirkstoffe wurden aufgezählt und im Verlauf der Präsentation näher erläutert.
Ein Beispiel für eine solche Gruppe wäre die „Green Pulse Pharmacy“, welche von den ABS-Schülerinnen Lillian, Leni, Leonie und Vanessa und der Spanierin Andrea erstellt wurde.

Insgesamt hatte ihre Apotheke vier handgemachte Artikel. Sie stellten Produkte wie „Urea cream“ oder „Bloody Balm“ vor, welche sie gemeinsam am Montag und Dienstag produziert hatten. Es handelt sich bei der „Urea cream“ um eine Handcreme und bei der „Bloody Balm“ um einen Lippenbalsam. Dabei erklärten die Schülerinnen, dass ihre Produkte zum Beispiel feuchtigkeitsspendend und beruhigend für die Haut seien. Sie rundeten ihre Präsentation mit dem Satz „Stay healthy with our products“ ab.
Auf solche Art und Weise präsentierten sechs Gruppen ihre digitalen Apotheken, welche sie mit viel Mühe und Kreativität eigens gegründet haben.

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Als letztes durften wir uns die Roboter Produktion der anderen MPDV-Gruppe anhören. Die anderen Schülerinnen und Schüler bauten und programmierten mit Hilfe von Python einen Roboterarm. Dieser wurde programmiert, um hinter der Apotheke zu arbeiten, indem er die Produkte aus dem Regal zu dem jeweiligen Verkäufer befördert. Anhand eines Videos zeigten sie uns, wie der Arm sich bewegt und die Produkte schrittweise vom Ausgangspunkt zum Endpunkt transportiert. Auch sie zeigten uns den Code, mithilfe dessen sich der Roboter bewegen kann. Es war bewundernswert, wie viel Leistung durch eine kleine Gruppe wie diese erbracht werden kann.

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Insgesamt war es schön zu sehen, wie wir gemeinsam mit der Partnerschule eine große Gruppe wurden und solch eine glorreiche Arbeit in nur vier Tagen vollenden konnten. Es entstand eine tolle Stimmung im Raum, da man merkte, wie jeder einzelne auf sich selbst und alle anderen stolz war, und auf das, was wir im Endeffekt alle gemeinsam erreichten.
Schlussendlich konnte man anhand der Präsentationen erkennen, wie erfolgreich dieses Projekt war, nicht nur schulisch, sondern auch menschlich. Sowohl dieses Projekt als auch der Austausch mit anderen Ländern kann über die Jahre gut weitergeführt werden.

Icon eines angebissenen Keks